Männerriege des STV Oberägeri im Sertigtal

Bereits kurz nach 7 Uhr besammelten sich die Wanderlustigen der Männerriege des STV Oberägeri bei der Busstation. Damit man auch bei Sturm und Wetter die Teilnehmer erkennen kann, erhielt jeder eine Raiffeisen-Mütze.

Nach der kurzen Busfahrt nach Zug wechselte man das Transportmittel und fuhr mit der SBB via Thalwil nach Chur. Hier hiess es wiederum umsteigen auf die RhB Richtung St. Moritz. Aber bereits in Filisur wechselten wir erneut die Bahn und fuhren zum vorläufigen Bahn-Endziel Davos-Glaris.  Kurz vor Mittag bestiegen wir dann die Rinerhornbahn bis hinauf  zur Endstation Jatzmeder.

Hier trennten sich dann die Wege der Gipfelstürmer und der Panoramaweg-Trotter. Aber schlussendlich erreichten beide Gruppen, die eine mit Umweg über den Gipfel des Rinerhorns und die andere auf direktem Weg, das Walserhaus im Sertigtal. Nach dem ersten Bier und dem Einnisten ging es diesmal mit dem Postauto das Tal hinunter zum Gasthaus Mühle. Das ausgezeichnete Nachtessen und der rote Tropfen im Glas brachten bald eine Hochstimmung in das kleine Lokal. Schlussendlich jassten und plagierten die letzten Unermüdlichen bis weit über Mitternacht hinaus.

Nach dem Frühstück entschloss man sich, nicht aufs Jakobshorn zu wandern, da der Nebel die Aussicht von dort oben stark behindert hätte. Schlussendlich wurden die ersten Kilometer mittels Trottinett unter die Füsse, bzw. unter die Räder genommen um dann schlussendlich in Davos die Parsennbahn zu erreichen. Auch hier marschierten wir wiederum auf einem Panoramaweg Richtung Parsennhütte und Gotschnagrat. Leider bestand an diesem Vormittag das Panorama lediglich aus einer weissen Nebelwand. Erst am Nachmittag klarte es auf und wir konnten auf der Talfahrt nach Klosters noch die herrliche Umgebung geniessen.

Schlussendlich bestiegen wir wiederum die RhB nach Landquart und liessen uns dann via Thalwil und Zug ins Aegerital zurück chauffieren.

Walti Grab hat wiederum 2 herrliche Tage für seine Kameraden vom STV Oberägeri organisiert. Wir danken ihm dafür herzlich und hoffen, dass er auch in den nächsten Jahren wiederum mit solch interessanten Reisen überrascht.


Das Los mit den Schuhen oder schuhlos

Kaum hundert Schritte auf dem Panoramaweg ins Sertigtal marschieren konnte Maurus Nussbaumer und schon wollte eine Sohle an den Wanderschuhen eine andere Richtung einschlagen. Mit vereinten Kräften von Bärti Besmer und Benno Nussbaumer gelang es dann aber mit Schnur die Sohle wieder zu befestigen. Allerdings hatte man nicht mit der Sturheit der Sohle gerechnet, die sich dann einige hundert Meter später endgültig verabschiedete. Da nützten weder Schnur noch Gummi etwas, die Sohle war weg. Die dunkle Ahnung von Urs Schnieper bestätigte sich dann nach kurzer Zeit und die Sohle des zweiten Schuhs folgte der Ersten. Glücklicherweise hatte unser Wandersmann noch ein paar Turnschuhe im Rucksack, so dass es kein Problem war, die Wanderschuhe bei der Mittagsrast zu entsorgen.

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